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Wo fließt denn eigentlich unser Abwasser hin?

Dieser Frage gingen die Viertklässler der Grundschule am Mönchsturm Hammelburg am Ende des Schuljahres 2021/22 auf den Grund.

Auf dem Stundenplan stand der Besuch der Kläranlage des Abwasserzweckverbandes Thulba Saale in Hammelburg. Johnny Heine nahm sich viel Zeit für die Fragen der Kinder. Jede der vier Klassen kam an einem anderen Tag mit großem Wissensdurst zu ihm. Zu Beginn ließ der Abwassermeister die Schülerinnen und Schüler drei verschiedene Wasserproben anschauen und vermuten, welches Wasser denn wohl das sauberste Wasser sei. Mit Erstaunen stellten die Kinder fest, dass das dunkelste Wasser tatsächlich das am besten gereinigte Wasser gewesen ist. Was das Wasser so trüb werden ließ, waren die Bakterien, die beim Klärprozess eine große und entscheidende Rolle spielen. Dazu später mehr.

Nachdem Herr Heine den Kindern erklärte, dass doch sehr viele Dörfer ihr Abwasser über die Kläranlage des Zweckverbandes Thulba Saale reinigen lassen (Hammelburg und Ortsteile, Oberthulba und Gemeindeteile, Albertshausen u.a.), starteten die Viertklässler ihren Rundgang durch das Betriebsgelände. Sie durften sich die Pumpen im sieben Meter tiefen Schacht anschauen, die bei voller Auslastung in der Lage sind, bis zu 250 Liter Abwasser pro Sekunde aus dem Kanal hochzupumpen. Am Vorklärbecken, der ersten Station der Reinigung, wo das Abwasser durch ein Rechenverfahren vom groben Schmutz und Sand befreit wird, stieg den Besuchern schon der typisch modrige Kläranlagengeruch in die Nase. Umso erstaunter waren die Schülerinnen und Schüler darüber, wie sauber das Wasser die Kläranlage beim Auslauf verlässt und dass hier von dem anfänglich gewöhnungsbedürftigen Geruch nichts mehr zu merken war. Dabei helfen, wie anfänglich bereits erwähnt, viele kleine Bakterien im so genannten Belebungsbecken, die mit Hilfe von Sauerstoff die im Wasser gelösten Schmutzteilchen fressen. So gereinigt wird das Wasser nun in die Saale geleitet.

Nicht so angenehm fanden die Kinder die Tatsache, dass es doch häufig vorkommt, dass die im Kanal lebenden Ratten und anderen Tiere den Mitarbeitern der Kläranlage mitunter große Probleme bereiten. Darum wurden die Kinder darauf hingewiesen, künftig keine Lebensmittel über den Kanal, sondern besser in dem dafür vorgesehenen Kompost oder der Biomülltonne zu entsorgen.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr interessiert und aufgeschlossen dem komplexen Prozess der Abwasser-Reinigung gegenüber. Mit viel Gesprächsstoff und der Frage danach, ob sie sich denn auch vorstellen könnten, in der Kläranlage zu arbeiten, liefen sie zurück zur Schule und ließen die Abläufe noch einmal Revue passieren. Ein großer Dank für den informativen und spannenden Rundgang geht an Herrn Heine!

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